Hinzuverdienstgrenzen

Die Hinzuverdienstgrenzen bei den Erwerbsminderungsrenten unterscheiden sich nach dem Beginn der Erwerbsminderung. Wenn es sich um eine Erwerbsminderung handelt, die nach dem 01. Januar 2001 oder um eine Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente die bis zum 31.12.2000 festgestellt wurde handelt. Es ist egal ob der Hinzuverdienst aus einer Beschäftigung oder aus einer selbstständigen Tätigkeit erzielt wird, beides wird als Hinzuverdienst angerechnet.

Bei Rentenbeginn bis zum 31.Dezember 2000, dürfen Erwerbsunfähige 400 Euro im Monat, ohne Rentenabschlag, hinzu verdienen. Beim Überschreiten dieser Grenze, wird die Rente gegebenenfalls in Höhe einer anteiligen Berufsunfähigkeitsrente bezahlt.
Wer die Erwerbsminderungsrente nach der Regelung ab dem 01.Januar 2001 in voller Höhe, wegen voller Erwerbsminderung erhält, darf 400 Euro im Monat, ohne Rentenkürzung, hinzuverdienen. Auch hier wird zwischen den alten und den neuen Bundesländern unterschieden. Wer 633,68 / 556,97 Euro monatlich hinzuverdient, bekommt die Erwerbsminderungsrente, zu zwei Dritteln ausbezahlt. Bei 857,33 / 753,55 Euro, wird die Hälfte und bei 1043,70 / 917,36 Euro ein Viertel der vollen Erwerbsminderungsrente bezahlt.
Beim Bezug der teilweisen Erwerbsminderungsrente, dürfen die Rentenempfänger der alten Bundesländer 857,33 Euro und der neuen Bundesländer 753,55 Euro abzugsfrei, hinzuverdienen. Die Hälfte der teilweisen Erwerbsminderungsrente wird bei einem Hinzuverdienst von 1043,70 / 917,36 Euro an die Erwerbsunfähigen ausbezahlt.