Grundsicherung

Die Grundsicherung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch und Bedingungen, werden immer mehr Menschen bekannt. Der Grund dafür sind die steigenden Preise und die niedrigen Renten. Viele Menschen bekommen eine Rente, die zum Leben nicht reicht, da man lange Zeit auf die gesetzliche Rente blind vertraut hat, haben natürlich viele auch keine private Altersvorsorge getroffen.

Alle, deren Einkünfte bei voller Erwerbsminderung oder Altersrente nicht ausreichen um den Lebensunterhalt zu bestreiten, haben Anspruch auf die Grundsicherung. Die Leistungen aus der Grundsicherung erhalten Menschen die das 65. Lebensjahr vollendet haben und Altersrente beziehen sowie auf Dauer voll erwerbsgeminderte Menschen ab Vollendung des 18. Lebensjahres. Es handelt sich dabei um eine eigenständige Sozialleistung, die es seit Januar 2003 gibt. Wer zuwenig Rente oder Erwerbsunfähigkeitsrente erhält, kann einen Antrag stellen. Der Antrag sollte so früh wie möglich gestellt werden, da es die Zahlungen erst ab dem Tag der Antragsstellung gibt. Die Leistungen werden für 12 Monate gewährt und danach überprüft. Wenn sich während dem Bewilligungszeitraum die finanziellen Verhältnisse ändern, muss man diese mitteilen um eventuell höhere Ansprüche geltend zu machen. Änderungen können zum Beispiel, Miterhöhungen oder die Erhöhung der Nebenkosten sein.

Zuerst müssen die Kosten zur Lebenshaltung aus eigenem Einkommen oder eventuell vorhandenem Vermögen bestritten werden, hier zählen auch die Einkünfte und das Vermögen der Ehe- oder Lebenspartner mit.
Die Regelsätze sind in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. In Bayern, sind es 341 Euro für den Haushaltsvorstand und 273 Euro für Haushaltsangehörige. In den neuen Bundesländern ist der Regelsatz einheitlich, für den Haushaltsvorstand werden 331 Euro und für Haushaltsangehörige 265 Euro bezahlt. Es ist das recht der örtlichen Sozialhilfeträger einen abweichenden Regelsatz zu bestimmen um den örtlichen Begebenheiten Rechnung zu tragen.