Die Leistungsarten der Erwerbsminderungsrente

Wer durch einen Unfall oder aufgrund einer Krankheit nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten, bekommt von der gesetzlichen Rentenversicherung Erwerbsminderungsrente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung. Bevor es allerdings zur Rentenzahlung kommt, werden die Erwerbsunfähigen, in Reha geschickt. Damit wird versucht, die Gesundheit wieder so weit herzustellen, dass die Kranken wieder am Berufsleben teilnehmen können. Bei erfolgreichen Reha Maßnahmen werden die betroffenen Personen wieder ins Berufsleben eingegliedert. Das kann unter Umständen auch in einem anderen, als dem erlernten, Beruf sein. Eine weitere Möglichkeit ist die Umschulung, die Kosten dafür werden von der Rentenversicherung übernommen, wenn die betroffene Person in ihrem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann. Einem Handwerker, der vermindert erwerbsunfähig ist und zwar in seinem Beruf nicht mehr, in einem Büroberuf aber tätig sein könnte, wird eine Umschulung von der gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt bekommen.

Seit 2001 gibt es die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung oder wegen voller Erwerbsminderung, durch Krankheit oder Unfall. Die Leistungsarten der Erwerbsminderungsrente hängt vom Grad der vorhandenen Leistungsfähigkeit ab und die Wartezeit von 5 Jahren muss erfüllt sein. Außerdem müssen in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung 36 Pflichtbeiträge aufgrund eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses gezahlt worden sein. Wer nach erfolgloser Reha Maßnahme und nach medizinischer Feststellung, weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann, bekommt von der gesetzlichen Rentenversicherung die Rente wegen voller Erwerbsunfähigkeit. Jeder, der in der Lage ist zwischen drei und sechs Stunden täglich zu arbeiten, wird eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung erhalten. Bei allen, deren Leistungsvermögen über sechs Stunden täglich liegt, wird keine Erwerbsminderungsrente bezahlt.